Wandputze aus Lehm sind Natur pur, sie bestehen
nur aus farbigem Ton und Sanden. Die Zugabe von Hanf, Stroh und
Flachs -wie im traditionellen Lehmbau verwendet- ist möglich.
Farbe und Struktur der unbeschichteten Oberflächen variieren
nach der Herkunft dieser Mineralien. Lehmputze vereinigen sowohl
baubiologische als auch umweltfreundliche Vorteile und sind
aufgrund ihrer rein natürlichen Zusammensetzung umweltschonend.
Darüber hinaus wirken sie feuchte- und temperaturregulierend und
haben eine zugleich noble wie natürliche Ausstrahlung.
Ein Anstrich ist nicht unbedingt nötig, denn
schon der erdige Farbton vermittelt Gemütlichkeit. Trotzdem ist
der Putz in einer Vielzahl von Farbgebungen im Angebot. Primär
sind dies Erdtöne, aber kräftige Farben sind mittlerweile
ebenfalls zu bekommen. Auch ein Überstreichen und Tapezieren ist
selbstverständlich möglich. Gerade beim Überstreichen lassen
sich sehr schöne Effekte erzielen, da Lehmputze sowohl im
getrockneten wie auch im nassen Zustand gestrichen werden
können. Als Anstriche eignen sich Kasein- oder Leimfarben.
Lehmputze können sowohl auf Lehmoberflächen
als auch auf ausreichend rauen Ziegel-, Kalksandstein-,
Naturstein- und Betonflächen aufgebracht werden, wo sie vor
allem aus raumklimatischen Gründen eingesetzt werden.
Lehmputze eignen sich für alle Innenräume mit
Ausnahme von ausgesprochenen Nassräumen und Flächen, die stark
mechanisch beansprucht werden. |